Beratung 30/04/2018

SENTINELLE Getreide 30.04.2018


Die Blattdürre im Winterweizen entwickelt sich in diesem Jahr aufgrund der Trockenphase Ende April nur langsam. Auf Standorten, wo die Pflanzen nur langsam abtrockenen können, sind anfällige Sorten jetzt auf Blattdürre zu kontrollieren. Gelbrost wurde bislang nur auf geringem Niveau unterhalb der Bekämpfungsschwelle gefunden. In der Wintergerste wurden auf allen Versuchsstandorten Rhychosporium Blattflecken auf den unteren Blattetagen gefunden. In Reuler, Bettendorf und Everlange liegt der Befall nach wie vor unter der Bekämpfungsschwelle. Am Standort Burmerange im Süden wurde letzte Woche eine Bekämpfung empfohlen, die sowohl Blattflecken als auch Zwergrost abdeckt. Wintergerstenbestände, die in der letzten Woche behandelt wurden, sind noch ausreichend geschützt und bedürften keiner erneuten Behandlung. Bei Wintertriticale wurden Mehltau, Gelbrost und vereinzelt Blattdürre auf den unteren Blattetagen gefunden. Wintertriticalebestände sollten jetzt auf Befall mit Mehltau und Gelbrost kontrolliert werden.

Das Projekt trägt bei:

zum Ertragsschutz der Hauptkulturen in Luxemburg
zum Aufrechterhalten eines hohen Nveaus der Lebensmittelsicherheit mit besonderem Schwerpunkt auf die Mykotoxine der Fusarium Mykotoxine
zur Reduzierung der Pflanzenschutzmittelanwendung
zum Schutz von Bienen und anderen Nützlingen in landwirtschaftlichen Produktionssystemen
zur Verlängerung der Wirksamkeitsdauer der Insektizide und Fungizide
zum frühen Nachweis von auftretenden Schädlingen und Krankheitserregern.



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Dienstleistungen für eine nachhaltige Landwirtschaft