Fachliche und neutrale Beratung


Seit Jahren empfiehlt die Landwirtschaftskammer den Landwirten, die Parzellen in Trinkwasser – Schutzgebieten bewirtschaften, freiwillig auf den Einsatz von problematischen Pflanzenschutzmittelwirkstoffen zu verzichten.

Ein klares Ziel unserer langjährigen Beratung ist eine fachliche und neutrale Unterstützung der Betriebe. Im Rahmen der Wasserschutzberatung werden neben der telefonischen „Sprëtzmëttelberodung“ auch kostenfreie „Feldbegehungen vor Ort“ angeboten. Dabei werden folgende Faktoren besonders stark berücksichtigt:

  • Bestimmung der Schadschwellen, Unkräuter
  • Neutrale Beratung, Produktbeschreibung & -auswahl
  • Beratung aus Sicht des Wasserschutzes
  • Verweis auf Abstandsauflagen
Pflanzenschutzmittel-Einschränkungen im WSG

Der aktuelle Grenzwert laut Trinkwasserverordnung liegt bei 0,1 µg PSM/Liter Wasser für den Einzelwirkstoff und bei 0,5 µg PSM/Liter Wasser für die Summer aller Wirkstoffe. Dies entspricht 1 resp. 5 ml pro 10.000 m3 Wasser (See von 100 m Länge, 100 m Breite und 1 m Tiefe).

Insbesondere Wirkstoffe die in Mais und Raps eingesetzt werden, verursachen Probleme in der Trinkwasserwirtschaft. Die nebenstehende Tabelle gibt Auskunft über den Einsatz verschiedener Herbizide in den zukünftig ausgewiesenen Wasserschutzgebieten.

Dienstleistungen für eine nachhaltige Landwirtschaft