Fruchtfolgeelemente

Im Rahmen des EFFO-Projektes sollen langfristig alternative Fruchtfolgen, die ohne den Einsatz von Herbiziden auskommen in Luxemburg getestet und etabliert werden. Dazu wurde an drei verschiedenen Standorten ein 5-jähriger Fruchtfolgeversuch angelegt. Um Jahreseffekte besser ausgleichen zu können ist der Versuch auf jedem Standort in zwei etwa 0,5 ha große Parzellen geteilt, welche um ein Fruchtfolgeglied versetzt sind.

 

Im dritten Anbaujahr wird als mögliche Alternative zum Winterraps zusätzlich Öllein und Leindotter eingesät. Mit der vorliegenden Fruchtfolge sollen die Ziele des integrierten Pflanzenbaus verfolgt und nach einer Alternative zu den oftmals zu engen dreigliedrigen Fruchtfolgen (z.B. Raps-Weizen-Wintergerste) aufgezeigt werden. Durch die Integration von Sommererbsen in die Fruchtfolge wird eine zusätzliche Sommerung erreicht, der Blattfruchtanteil erhöht und der Raps etwas weiter in der Fruchtfolge gestellt. Hierdurch werden zu enge Rapsfruchtfolgen vermieden ohne einen zu hohen Getreide- oder Maisanteil nach sich zu ziehen.

Untersucht wird innerhalb der Fruchtfolge u.a. der Einfluss der Ölfrucht auf die Folgekulturen hinsichtlich Erträge (Wirtschaftlichkeit), Umweltrisiken durch angewendete Pflanzenschutzmittel sowie Energiebilanzierung.


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