Organische und mineralische Stickstoffdüngung


Stickstoff ist einerseits der Hauptnährstoff der für das Pflanzenwachstum benötigt wird, andererseits stellt das Nitrat, eine hochmobile Stickstoff -Form, das Hauptproblem in den zur Trinkwasserquellen  dar.  Deshalb gilt es alle stickstoffhaltigen Düngemittel zeitlich und quantitativ so einzusetzen, dass so wenig wie möglich aus der Wurzelzone der Kulturpflanzen ausgetragen werden kann. 

Hierzu werden in den Agrarumweltprogrammen speziell auf die Wasserschutzgebiete zugeschnittene Programme angeboten (z.B. reduzierte Stickstoffdüngung). Diese Programme sehen eine Entschädigung für Ertragsverluste  bedingt durch eine suboptimale Stickstoffversorgung bzw. zusätzlich auf dem Feld durchgeführte Maßnahmen (z.B. Zwischenfruchtanbau, Verzicht auf Pflug…etc.) vor.

Besonders bei der organischen Düngung gilt es Vorsicht walten zu lassen. In den Wasserschutzgebieten gelten eingeschränktere Ausbringungstermine für flüssige und feste organische Dünger.

Bestimmungen Lagerung WSG

Die großherzogliche Verordnung (Nitratdirektive) wurde am 28 Februar 2014 in Bezug auf die Ausbringung von stickstoffhaltigen Düngemitteln und die Mindestkapazität für die Lagerung von Gülle und Jauche abgeändert.

Bestimmungen zur Lagerung und Ausbringung von org

Die Sonderausgabe der Landwirtschaftskammer herausgegeben im April 2014 fasst die landesweiten Ausbringungsbestimmungen sowie die spezifischen Bestimmungen zur Lagerung und Ausbringung von organischem und mineralischem Dünger in Wasserschutzgebieten (Schutzzone II und Schutzzone III) zusammen.
 

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