Beratung 22/05/2018

SENTINELLE Getreide 22.05.2018


Im Winterweizen wurden am nördlichen Standort Reuler neben geringem Befall mit Blattdürre nun auch erste Anzeichen von Gelbrost und Mehltau gefunden. Im Ösling sollten Winterweizenbestände jetzt auf Befall mit oben genannten Krankheiten kontrolliert werden. Am Versuchsstandort Reuler ist der Befall aktuell noch zu gering, um den Aufwand einer Spritzung zu rechtfertigen. Auf den Versuchsstandorten im Gutland und im Süden war in der letzten Woche eine Bekämpfung von Gelbrost respektive Blattdürre im Winterweizen notwendig. Innerhalb der letzten 2 Wochen gespritzte Pflanzenbestände sind noch ausreichend geschützt; eine erneute Bekämpfung ist dort aktuell nicht sinnvoll. In der Wintergerste erreicht das Wachstumsstadium der Kornbildung. Die Blätter der Wintergerste sterben nun natürlicherweise rasch von unten nach oben ab. In dieser späten Phase der pflanzlichen Entwicklung ist ein Einsatz von Fungiziden nicht mehr sinnvoll. In der Wintertriticalesorte Adverdo am Standort Bettendorf war in der vergangenen Woche die Bekämpfung von Mehltau notwendig. In dieser Woche wurde zusätzlich Gelbost auf geringem Niveau gefunden. Unbehandelte Triticalebestände sollten jetzt auf Befall mit Mehltau und Gelbrost kontrolliert werden.  

Details zur Zulassungslage finden Sie hier

Das Projekt trägt bei:

zum Ertragsschutz der Hauptkulturen in Luxemburg
zum Aufrechterhalten eines hohen Nveaus der Lebensmittelsicherheit mit besonderem Schwerpunkt auf die Mykotoxine der Fusarium Mykotoxine
zur Reduzierung der Pflanzenschutzmittelanwendung
zum Schutz von Bienen und anderen Nützlingen in landwirtschaftlichen Produktionssystemen
zur Verlängerung der Wirksamkeitsdauer der Insektizide und Fungizide
zum frühen Nachweis von auftretenden Schädlingen und Krankheitserregern.



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