Phosphor, Kalium und Magnesium


Die Versorgung mit den Grundnährstoffen Phosphor, Kalium und Magnesium ist von großer Bedeutung, sind diese Nährstoffe doch u.a. entscheidend für Winterfestigkeit, Wurzelentwicklung und Photosynthese Leistung. Die Grunddüngung wird derzeit jedoch öfters - meist aus Kostengründen - stark vernachlässigt. Besonders im intensiv genutzten Grünland liegen die Bodengehalte an Phosphor, Kalium und teilweise auch Magnesium oft auf einem sehr niedrigen Niveau. Deshalb sollten die organischen Dünger auch vorrangig im Grünland eingesetzt werden.

Dagegen sind Ackerparzellen im Vergleich meist noch relativ gut mit diesen Nährstoffen versorgt, jedoch mit negativer Tendenz. Allgemein ist die derzeitige Entwicklung der Nährstoffversorgung unserer Böden bedenklich, weil sie langfristig einhergeht mit einem Verlust an Bodenfruchtbarkeit. Die seit einigen Jahren hauptsächlich im Rahmen von Nährstoffbilanzierungen geforderte starke Reduzierung der Grunddüngung ist daher problematisch und entspricht nicht den realen Gegebenheiten.

Je nach Bodenart und Nährstoff gelten unterschiedliche Bodengehalte als erstrebenswert. Je nach Nährstoffversorgung werden die Böden so genannten Gehaltsstufen zugeteilt. Als Optimum gilt dabei Stufe C. Die Landwirtschaftskammer orientiert sich dabei an den Gehaltsstufen der ASTA.

Die folgende Tabelle gibt Auskunft über die Nährstoffansprüche der wichtigsten Kulturen:

 

Die Düngung mit Phosphor und Kalium sollte in erster Linie zu den anspruchsvollen Kulturen verabreicht werden. Magnesium sollte als Fruchtfolgedüngung über die Kalkung gedüngt werden, da dies am kostengünstigsten ist. Die Kalkung sollte dabei zu besonders kalkbedürftigen Kulturen, wie z.B. Gerste, erfolgen (mehr zu diesem Thema finden sie hier).

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