Beratung 17/05/2022

SENTINELLE Getreide 16.5.2022


Im Winterweizen ist der Befall mit Septoria Blattdürre momentan gering, jedoch bleibt der Gelbrost ein Thema. Unbehandelte (bislang ohne Fungizid) Winterweizenbestände sollten jetzt landesweit auf Gelbrost kontrolliert werden. Der Krankheitsdruck durch Gelbrost ist im Winterweizen in diesem Jahr hoch. Sobald mehr als 30% der Pflanzen auf den oberen drei Blättern Symptome von Gelbrost zeigen, macht eine Bekämpfung Sinn. Im Norden waren am 16. Mai Trockenschäden im Winterweizen erkennbar. Die meisten Wintergerstenbestände sind bereits so weit entwickelt, dass sie keiner weiteren Aufmerksamkeit im Hinblick auf Pilzkrankheiten mehr bedürfen. Ein Risiko für eine Infektion noch blühender Wintergerstenbestände mit Ährenfusariosen besteht aufgrund der rezenten Trockenheit nicht. In der Wintertriticale am Versuchsstandort des LTA zu Bettendorf wurden geringer Befall mit Gelbrost in der Sorte Lombardo gefunden, der den Aufwand einer Spritzung aktuell aber noch nicht rechtfertigt. In der Sorte Ramdam war bereits eine Bekämpfung von Mehltau notwendig. Bislang unbehandelte Wintertriticalebestände sollten jetzt auf Befall mit Mehltau und Gelbrost kontrolliert werden. Weitere Details entnehmen Sie bitte den nachfolgenden PDF-Dateien.

 

Das Projekt SENTINELLE trägt bei:

  • zum Ertragsschutz der Hauptkulturen in Luxemburg
  • zum Aufrechterhalten eines hohen Nveaus der Lebensmittelsicherheit mit besonderem Schwerpunkt auf die Mykotoxine der Fusarium Mykotoxine
  • zur Reduzierung der Pflanzenschutzmittelanwendung
  • zum Schutz von Bienen und anderen Nützlingen in landwirtschaftlichen Produktionssystemen
  • zur Verlängerung der Wirksamkeitsdauer der Insektizide und Fungizide
  • zum frühen Nachweis von auftretenden Schädlingen und Krankheitserregern.

 



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