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PRODUIT DU TERROIR - LËTZEBUERGER WEES

FAQ - Frequently Asked Questions

Wer leitet das Programm?

Das Programm "Produit du Terroir - Lëtzebuerger Wees" wird geleitet von einer Kommission, welche sich aus Vertretern der Landwirtschaftskammer, der Saatbaugenossenschaft, des Müllereiverbandes, des Bäcker- und Konditoreiverbandes, der FILL (Fördergemeinschaft für Integrierte Landwirtschaft Luxemburg), der ASTA sowie Vertretern aus dem Bereich der Lebensmittelsicherheit zusammensetzt. Diese fachlich weit gefächerte Zusammensetzung ermöglicht eine breite und kritische Diskussionsbasis auf allen Ebenen der Produktion.

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Welche Sorten dürfen angebaut werden?

Zum Anbau von Qualitätsweizen sind zur Zeit die Sorten Achat, Aron, Akteur, Altos, Bussard und Urban zugelassen. Beim Roggen sind die Sorten Picasso, Treviso, Ursus und Hacada zurückbehalten worden. Die Liste der zugelassenen Sorten wird jährlich neu festgelegt.

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Was macht der Landwirt mit seinen Unterlagen?

Der Anbauvertrag wird im Herbst vor der Einsaat mit dem Händler abgeschlossen. Die Konvention ist in doppelter Ausführung bis spätestens 15. Januar an die Landwirtschaftskammer zu schicken. Die Schlagkarteien sind bis spätestens 15. Juni an die Händler zurückzuschicken.

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Welche Unterlagen muss der Landwirt bei einer Kontrolle vorlegen?

Im Falle einer Kontrolle sollten folgende Unterlagen bereitgehalten werden: Anbauvertrag, Schlagkartei, Etiketten des Saatgutes sowie Bestätigung des Erhalts der Landschaftspflegeprämie. Des weiteren ist es wichtig dass das Spritzfenster auf dem Feld gut sichtbar und leicht zugänglich ist.

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Was bedeutet die Fallzahl (Hagberg)?

Die Fallzahl gibt Auskunft über die Aktivität des Enzyms Alpha-Amylase. Das Enzym verändert das im Korn vorhandene und für den Backvorgang wichtige Eiweiß. Das aus Getreide mit niedriger Fallzahl gewonnene Mehl ist für den Backvorgang unbrauchbar. Die Fallzahl wird in Sekunden ausgedrückt und sollte sich zwischen 240-280 bewegen.

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Was bedeutet die Fallzahl der Sedimentationswert (Zeleny)?

Die Sedimentationszahl nach Zeleny gibt Auskunft über den Gluten bzw. Klebergehalt des Weizens. Für Roggen wird dieses Verfahren nicht angewendet. Je höher der Wert (> 50) desto besser ist die Glutenqualität.

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