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PRODUIT DU TERROIR - LËTZEBUERGER GROMPEREN
Der Kartoffelanbau hat hierzulande eine lange Tradition. Das Programm "Produit du terroir - Lëtzebuerger Gromperen" deckt mit etwa 110 ha Speisekartoffeln gut 50% der Gesamtanbaufläche ab.
Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel
Das Logo des Qualitätslabels "Produit du terroir – Lëtzebuerger Gromperen" dürfen nur ausgewählte Kartoffeln tragen. Vom Anbau bis zum Verbraucher wird der Werdegang der Kartoffeln kontrolliert, so daß der Verbraucher die Sicherheit erhält, ein unbelastetes und geschmackvolles Nahrungsmittel zu kaufen.
Die Kartoffeln werden nach genau definierten Produktionsrichtlinien angebaut:
- Die Düngung erfolgt nach Bodenanalysen, d.h. die Nährstoffreserven des Bodens werden bei der Düngung berücksichtigt.
- Der Pflanzenschutz erfolgt gezielt nach Prognosemodell und wird somit auf das absolut notwendige Maß beschränkt.
- Die Landwirte dokumentieren sämtliche ackerbaulichen Maßnahmen in einer Ackerschlagkartei, so daß die einzelnen Produktionsschritte jederzeit nachvollziehbar sind.
Nach der Ernte müssen die Kartoffeln außerdem noch den strengen Qualitätsanforderungen entsprechen:
- der obligatorische Kochtest dient der Ermittlung des Kochtyps und stellt sicher, daß der Verbraucher nur geschmacklich einwandfreie Kartoffeln bekommt.
- die Kartoffeln müssen genau definierten Qualitätskriterien entsprechen, d.h. der Anteil mangelhafter Knollen (z.B. ergrünte, stark deformierte oder beschädigte Knollen) ist auf maximal 7 Gewichtsprozent begrenzt.
Wenn diese Kriterien erfüllt sind, dürfen die Packungen als "Produit du terroir – Lëtzebuerger Gromperen" gekennzeichnet werden.
Die detaillierten Bedingungen zum Programm "Produit du terroir - Lëtzebuerger Gromperen" können Sie in der offiziellen Konvention nachlesen, die jedes Jahr zwischen der Landwirtschaftskammer und den Kartoffelproduzenten abgeschlossen wird.