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PRODUIT DU TERROIR - LËTZEBUERGER GROMPEREN
FAQ - Frequently Asked Questions
- Welche Unterlagen müssen ausgefüllt werden?
- Wozu dient das UWG?
- Wozu dient der Kochtest?
- Wie lagert man Kartoffeln?
- Welche Kartoffel für welche Zubereitung?
- Wie kocht man Kartoffeln?
- Machen Kartoffeln dick?
Welche Unterlagen müssen ausgefüllt werden?
Folgende Unterlagen müssen vom Landwirt ausgefüllt und an die Landwirtschaftskammer geschickt werden:
- Anmeldeformular
- Schlagkartei
- Spritzformular
Das Anmeldeformular muss sofort nach dem Pflanzen eingeschickt werden, die Schlagkartei bis zum 15. Juni. Das Spritzformular sollte nach der letzten Behandlung eingesendet werden.
Wozu dient das UWG?
Die Messung des Unterwassergewichtes (UWG) gibt Auskunft über den Trockensubstanzgehalt und somit über den Reifegrad der Kartoffeln. Zu niedrige TS-Gehalte führen zu Problemen bei der Lagerung (Glasigkeit), zu hohe TS-Gehalte sind aus Qualitätsgründen zu vermeiden (Kartoffeln werden mehlig). Zur genauen Bestimmung des optimalen Abspritztermins liefern UWG-Messungen wichtige Informationen. Kartoffeln sollten mind. 17% TS haben. Festkochende Sorten (Nicola, Charlotte) sowie Frühkartoffeln (Ukama) sollten idealerweise nicht über 19-20% TS liegen, mehligere Sorten (Bintje, Désirée, Victoria) sollten je nach Verwendungszweck nicht mehr als 22-23% TS aufweisen.
Wozu dient der Kochtest?
Der Kochtest im Herbst dient der Feststellung des Kochtyps (festkochend, vorwiegend festkochend, mehlig). Diese Information dient zur Information des Kunden und ist für die Etikettierung der Kartoffeln wichtig. Der Kochtest ist ausserdem ein Bestandteil der Qualitätskontrolle.
Wie lagert man Kartoffeln?
Gute Lagerräume sind kühle, frostfreie, trockene, abgedunkelte Keller oder Vorratsräume. Das Abdecken der Knollen mit Papier oder Säcken schränkt Verdunstungsverluste ein und verhindert ein vorzeitiges Schrumpfen und Ergrünen. Lichteinwirkung vermeiden, da diese die Grünverfärbung der Knollen fördert. Niedrige Temperaturen (unter 6°C) und Frosteinwirkung vermeiden, sonst können die Kartoffeln süß werden (v.a. die Sorte Nicola).
Welche Kartoffel für welche Zubereitung?
Die Wahl der richtigen Kartoffel entscheidet bereits über das Gelingen eines Kartoffelgerichts. Deshalb sollte man nicht einfach Kartoffeln verlangen, sondern gezielt einen Kochtyp in Verbindung mit einer Sorte wählen. Generell unterscheidet man nämlich drei Kochtypen mit spezifischen Eigenschaften.
- Kochtyp A: festkochend
- Kochtyp B: vorwiegend festkochend
- Kochtyp C: mehligkochend
Festkochende Kartoffeln eignen sich besonders für Pell-, Salz- und Bratkartoffeln sowie Gratins und Kartoffelsalat. Mehligkochende Kartoffeln sind für Pommes frites, Püree und Suppen optimal geeignet. Vorwiegend festkochende Sorten sind relativ universell einsetzbar in der Küche (Ofen-, Brat-, Salzkartoffeln, Pommes Frites), sollten aber nicht unbedingt zur Herstellung von Gratins, Kartoffelsalat, Püree oder Suppen genommen werden.
Wie kocht man Kartoffeln?
Kochen Sie die Kartoffeln mit der Schale um die wertvollen Mineralstoffe und Vitamine zu erhalten. Je kleiner die Kartoffeln geschnitten werden, desto größer sind die Verluste an wertvollen Inhaltsstoffen im Kochwasser. Wählen Sie Kartoffeln gleicher Größe. Diese sind dann auch gleichzeitig gar. Kochen Sie die Kartoffeln sobald sie gewaschen bzw. geschält sind und bringen Sie sie in kaltem Wasser zum Kochen.
Machen Kartoffeln dick?
Zwar werden Kartoffeln oft als "Dickmacher" bezeichnet, in Wirklichkeit sind Sie jedoch wahrhafte "Leichtgewichte". Kartoffeln enthalten in der Tat etwa ein Drittel weniger Kalorien als die gleiche Menge Reis oder Nudeln. Kartoffeln sind also auch für Ernährungsbewußte "erste Wahl". Die Art der Zubereitung ist allerdings entscheidend:
- Pellkartoffeln 76 kcal/100 g
- Kartoffelpuree 94 kcal/100 g
- Pommes frites 274 kcal/100 g
- Chips 568 kcal/100 g
Darüberhinaus machen das hochwertige pflanzliche Eiweiß, die Mineralstoffe, die Spurenelemente und die wertvollen Vitamine B1, B2, B3, B5, B6 und C sowie die wichtigen Ballaststoffe die Kartoffel zu einem der gesündesten Nahrungsmittel überhaupt.