Beratung 14/03/2017

SENTINELLE Raps Resistenzmanagement 2017


Bekämpfungsstrategie für die Raps-Schädlinge 2017 Der Rapsanbau in Luxemburg wird durch eine Vielzahl von Schadinsekten bedroht. Im Frühjahr sind dies die Stängelschädlinge, der Rapsglanzkäfer und die Schotenschädlinge. Die Erfassung des Erstzufluges erfolgt durch Gelbschalen, die einfach im Rapsbestand installiert werden können. Anhand der Fänge in den Schalen, bzw. durch Abklopfen und Zählen der Schädlingsindividuen an der Pflanze können Rückschlüsse (Bekämpfungsrichtwerte) hinsichtlich einer notwendigen Pflanzenschutzmittel-Maßnahme getroffen werden. Jeder Landwirt ist angehalten, diese Instrumente im Sinne eines Integrierten Pflanzenschutzes anzuwenden. Um zukünftige Resistenzentwicklungen zu vermeiden und gleichzeitig einen hinreichenden Bekämpfungserfolg zu gewährleisten, haben die zuständigen Behörden, die Beratung und der Arbeitsbereich Pflanzenschutz des LIST in enger fachlicher Abstimmung das nachfolgende Insektizidmanagement für die Applikationen im Raps entwickelt. ?  

Inhalt:

  • Welche Insektizide können gegen die Rapsschädlinge zum Einsatz kommen?
  • Wann soll ich die Rapsschädlinge bekämpfen?
  • Wie kann ich die Wirksamkeit der Insektizide verbessern?
  • Wird empfohlen, die Insektizide miteinander zu mischen oder die Dosis zu verringern?
  • Wie soll ich die Schädlinge im Detail bekämpfen?
  • Wie schütze ich die Bienen und die anderen Bestäuber im Raps bei Insektizideinsatz?

 

Das Kooperationsprojekt SENTINELLE entwickelt im Rahmen der nationalen und europäischen Ziele, Strategien und Pflanzenschutztechnologien und teilt diese an die Landwirte, Lehrer und Berater, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf ein Minimum zu reduzieren und gleichzeitig den Ertrag und die Qualität des in Luxemburg hergestellten Pflanzenmaterials sichern. Die Projektergebnisse umfasssen z.B. Empfehlungen um das integrierten Bewirtschaftungssystem zu optimieren und Entscheidungshilfen für die Verwaltung von Schädlingen und Krankheiten in Feldkulturen.

Das Projekt trägt bei:

zum Ertragsschutz der Hauptkulturen in Luxemburg
zum Aufrechterhalten eines hohen Niveaus der Lebensmittelsicherheit mit besonderem Schwerpunkt auf die Mykotoxine der Fusarium Mykotoxine
zur Reduzierung der Pflanzenschutzmittelanwendung
zum Schutz von Bienen und anderen Nützlingen in landwirtschaftlichen Produktionssystemen
zur Verlängerung der Wirksamkeitsdauer der Insektizide und Fungizide
zum frühen Nachweis von auftretenden Schädlingen und Krankheitserregern.



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