Häufig gestellte Fragen


Was bedeuten die Buchstaben H, V, N, W auf meinem Flächenantrag?

• H steht für Natura2000 Habitat
• V steht für Natura2000 Vogelschutzgebiet
• N steht für Naturschutzgebiet
• W steht für Wasserschutzgebiet


Wann und wie darf ich eine Hecke schneiden?

• Keine Rodung
• Hecke länger als 100 m: auf den Stock setzen von maximal 1/3 der Hecke und Wiederholung nur alle 10 Jahre
• Hecke kürzer als 100 m: auf den Stock setzen von maximal ½ der Hecke und Wiederholung nur alle 10 Jahre
• Keine dauerhafte Reduzierung des Volumens um mehr als ein Drittel
• Kein Einsatz von Schlegelmulcher
• Kein Schnitt zwischen 1. März und 31. Oktober


Wo finde ich Informationen über die Biotope auf meinem Betrieb?

Das Geoportail gibt Ihnen dei Möglichkeit die einzelnen Biotopflächen anzuzeigen.

Den offiziellen Leitfaden zum Biotopkataster finden sie hier.


Wo kann ich mich über AUP und Biodiversitätsverträge informieren und diese Verträge abschließen?

• Agrarumweltprogramme (AUP) werden mit dem Landwirtschaftsministerium abgeschlossen. Kontaktstelle ist hier die Abteilung „Service Agri-Environnement“ der Ackerbauverwaltung
• Biodiversitätsprogramme werden vom Umweltministerium abgeschlossen. Kontaktstellen sind die biologischen Stationen (Sicona, SIAS, Naturparks)
• Die Naturschutzberatung der Landwirtschaftskammer steht Ihnen hierbei gerne beratend zur Seite


Welche Flächen können in eine AUP oder Biodiversitätsvertrag gemeldet werden?

Alle Flächen, die in einem Schutzgebiet liegen können in Programme gemeldet werden. Die Kennzeichnung der Flächen mit den Buchstaben H, V, N, W genügen, damit die Flächen in ein Programm gemeldet werden können. Auch alle Biotope sind geeignet. Des Weiteren können Flächen mit einem schützenswerten Pflanzenbestand in Programme gemeldet werden, wenn die Mitarbeiter der biologischen Stationen, nach einer Begutachtung zum Schluss kommen, dass hier ausreichend schützenswerte Pflanzen vorkommen.

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