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Wasserschutzberatung der Landwirtschaftskammer
Trinkwasser unterliegt strengen Auflagen. Derzeit gelten 50 mg Nitrat pro Liter als oberste Grenze für Trinkwasser. Damit dieser Wert im Leitungswasser nicht überschritten wird bzw. um die Trinkwasserversorgung langfristig abzusichern, haben mehrere Gemeinden bzw. Wassersyndikate die Landwirtschaftskammer beauftragt, ein Beratungskonzept auszuarbeiten, das es erlaubt, zusammen mit den Landwirten in Richtung Erhalt bzw. Verbesserung der Wasserqualität zu arbeiten. Dies geschieht auf freiwilliger Basis.
Wesentlicher Bestandteil der Beratungstätigkeit ist dabei die ganzbetriebliche Düngeberatung und die damit verbundene Optimierung der Düngungspraktiken. Andere Massnahmen umfassen z.B. den gezielten Anbau von Zwischenfrüchten.
Die Landwirtschaftskammer hat sich mit ihrer 13-jährigen Erfahrung im Bereich des Wasserschutzes ein hohes Mass an Kompetenz auf diesem Gebiet erarbeitet. Die pflanzenbauliche Beratungsstelle der Landwirtschaftskammer betreut derzeit sechs Wasserschutzprojekte:
- SES Koerich (2.303 ha LNF)
- Ville de Luxembourg (1.000 ha LNF)
- Rédange (304 ha LNF)
- Junglinster (264 ha LNF)
- Vichten (123 ha LNF)
- Geyershof (92 ha LNF)
- Nommern (83 LNF)
- Mersch (33 ha LNF)