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N-Düngung im Mais
Die Stickstoffversorgung wird bei Mais zum grossen Teil über organische Dünger sichergestellt. Probleme ergeben sich oft bei der Ermittlung der erforderlichen mineralischen Ergänzungsdüngung. Hier kann eine Nmin-Probe im 3- bis 4-Blattstadium des Mais wertvolle Informationen liefern, wieviel Stickstoff aus Mist und Gülle angerechnet werden können. Zum Wert der Bodenanalyse muss der Stickstoff aus einer eventuellen Unterfussdüngung (Mais-MAP) hinzuaddiert werden, da dieser Stickstoff nicht in der Bodenprobe erfasst wird. Generell sollte Mais anschliessend auf 160-180 kg/ha N gesetzt werden.
Unsere Empfehlungen für die Maisdüngung:
| org. Düngung | Unterfussdüngung | KAS |
|---|---|---|
| Ösling | ||
| 40 m3 Gülle | 100 kg/ha DAP | 100-200 kg/ha KAS |
| 30-40 to Mist | 100 kg/ha DAP | 150-250 kg/ha KAS |
| L-Böden und WSG | ||
| 40 m3 Gülle | 0-100 kg/ha DAP | 150-200 kg/ha KAS |
| 30 to Mist (Winter) | 0-100 kg/ha DAP | 200 kg/ha KAS |
| 30 to Mist (Frühj.) | 0-100 kg/ha DAP | 250 kg/ha KAS |
| M- und S-Böden | ||
| 40 m3 Gülle | 100 kg/ha DAP | 200-250 kg/ha KAS |
| 30-40 to Mist | 100 kg/ha DAP | 250-300 kg/ha KAS |
Falls auf den Maisparzellen im Herbst Zwischenfrüchte eingesät wurden, kann die KAS-Düngung bei abfrierenden Arten um ca. 0,5 dt/ha und bei nicht abfrierenden Arten um ca. 1,0 dt/ha reduziert werden.